“Wir haben eine wirklich schöne Zeit in Südafrika verbracht und all die Buchungen, Flüge, Hotels, Pick-ups etc. haben bestens geklappt. Wir möchten Ihnen für Ihre professionelle Organisation bestens danken"
Sonja & Kurt Schönberger
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Liebe Frau Freyer,
Jetzt sind wir schon fast seit 6 Wochen wieder zu Hause, und ich komme erst jetzt dazu, Ihnen kurz zu schreiben.
Wir haben eine wirklich schöne Zeit in Südafrika verbracht und all die Buchungen, Flüge, Hotels, Pick-ups etc. haben bestens geklappt. Wir möchten Ihnen für Ihre professionelle Organisation bestens danken.
Auch die Beschreibungen zu den jeweiligen Lodges, die wir von einem Ehepaar am Flughafen inkl. Willkommensgeschenk erhalten hatten, waren ganz toll.
Unser Start in der Garonga Lodge war sehr schön – die Leute haben sich so aufmerksam und liebevoll um uns gekümmert – es hat uns an nichts gefehlt. Die Lodge ist sehr schön gelegen, das Essen fabelhaft – nur das Game war für mich persönlich etwas enttäuschend, da ich schon ein paar Mal im Osten von Afrika unterwegs war, und damals Tiere „en masse“ gesehen hatte. Im Osten sind die Tiere nicht in eingehegten Game Resorts sondern bewegen sich frei, auch zwischen den Pärken (vielleicht ist das ja heute auch anders); aber für meinen Mann, der zum ersten Mal in Afrika unterwegs war, war es ein tolles Einstiegserlebnis. Die Ausfahrten sind wunderbar organisiert, auch hier wird man „gepampert“ mit Frühstückstee auf der frühmorgendlichen Pirschfahrt und Cocktails am Abend im Busch – und alles wunderbaren Orten! Insgesamt boten die 3 Tage Buschaufenthalt genug Zeit und wir haben die Big Five gesehen.
Leider war uns das Wetter während den ganzen Ferien nicht wohlgesinnt – der erste Tag der Garden Route, noch in Port Elisabeth, war sonnig und warm und je mehr wir in Nähe des Tsitiskama Parks kamen, um so mehr zogen Wolken auf und auf unserer Wanderung durch den Park wurden wir das erste Mal so richtig durchnässt … und so ging es denn auch weiter … in Franschhoek war es dann wohl am kältesten und nassesten und wir waren froh, in unseren Betten „heating blankets“ vorzufinden!!
Übrigens: in Knysna wurde die Austernfarm nach Port Elisabeth verlagert wegen ausufernden Strassenarbeiten (hat man uns gesagt), aber man kann im 34 Degrees South wohl die besten Austern der Welt geniessen (wenigstens habe ich nirgendwo anders bessere gegessen – unbedingt reservieren – es ist der „In“-Treffpunkt in Knysna!!).
In der Lairds Lodge konnten wir denn zum ersten und einzigen Mal einer Präsentation zusehen – der Koch hat uns eine Vorspeise vorgeführt. Sonst konnten wir nie mitkochen oder auch nur zusehen, was wir etwas bedauert haben.
Die Essen waren durchwegs sehr gut bis ausgezeichnet – die „Cooks and their Country Houses“ sind wirklich eine kleine feine Gilde. Die Lodge am Cape Aghullas gehört jedoch seit ein paar Monaten nicht mehr dazu – gekocht wurde trotzdem sehr gut.
Für uns waren die Stunden in der Culinary Academy ein ganz besonderes Highlight – wir sassen zuerst in der Theoriestunde, haben danach das vorgeführte Menu selber zubereitet und hatten Gelegenheit, mit einem der Geschäftsführer eingehend zu sprechen. Auf „Backsberg“, wo sich die TCA befindet, haben wir eine ausgezeichnete Weindegustation genossen. Überhaupt haben wir bezüglich Weinbau andere Techniken kennen gelernt und werden versuchen, das in unserem Weinberg umzusetzen.
Auch das Kap mit seinen vielen Ausflugsmöglichkeiten waren ein Highlight – auch hier wieder mit viel Regen und stürmischen Winden. Die Glen Avon Lodge hat uns besonders gut gefallen und ist sehr gut gelegen, um nach Cape Town reinzukommen.
Der Rovos Trail war dann der absolute Höhepunkt – angefangen vom gediegenen Empfang, über die launische Rede des Eigentümers Rohan Vos, hin zum absolut perfekten Service, den hervorragenden Speisen und traumhaften Weinen. Es ist erstaunlich, wie auf kleinem Raum alles so ausgeklügelt funktioniert – die sanitären Anlagen, die Küche etc. Ein Erlebnis, das wir in bester Erinnerung behalten werden, wie natürlich die ganze Reise.
Südafrika hat viele Gesichter und wir sind uns dessen bewusst, dass wir nur an der Oberfläche gekratzt haben. Wir haben jeden Tag genossen, uns immer sicher gefühlt. Es sind viele Vorbereitungen für die WM im Gange, und obwohl die Südafrikaner nicht unbedingt Soccerfans sind, lassen sie die Bauarbeiten und damit verbundenen Unzulänglichkeiten geduldig über sich ergehen.
Ein Satz ist uns im Gedächtnis haften geblieben: „The Swiss know the exact time, but Africa has time!“, was uns jedoch überhaupt nicht gestört hat, denn schliesslich waren wir im Urlaub…
Nochmals vielen herzlichen Dank für alles, verbunden mit unseren besten Wünschen für frohe Festtage und ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr!
Posit Neujahr!
— Sonja & Kurt Schönberger, Neunkirch |